St.-Jacobi- Frauenbergkirche


Nordhausen - Frauenbergkirche (Foto: Regina Englert)

Nordhausen - Frauenbergkirche

Auffällig ragt die Stahl-Konstruktion vor dem alten Gemäuer gen Himmel. Eine der ältesten Kirchen Nordhausens deutet so an, wie das Mittelschiff vor dem 2. Weltkrieg aussah –„Beatae Mariae Virginis in Monte“ oder umgangssprachlich „Kirche am Frauenberg“. Ein großes Fenster ermöglicht heute den Blick in den Innenraum. Als geistliches Zentrum der Landesgartenschau 2004 genutzt, geschahen diese An- und Umbauten, die auch die Gestaltung des sehenswerten Außengeländes umfassten. Die Frauenbergkirche - einst Wirkungsort des Universalgelehrten Friedrich Christian Lesser (1692-1754) und 1989 Gründungsort des Neuen Forums für Nordhausen. Zeugnis einer wechselvollen Geschichte. Heute ist sie ein lebendiges Zentrum ihrer Gemeinde und wird für Konzerte, Vorträge und Ausstellungen genutzt.

Historie:

Erbaut im 12. Jahrhundert war sie Teil des Zisterzienserinnen Klosters, das gleich nebenan lag. 1945 zerstört bis auf den Chor und das Querschiff. Sicherungsarbeiten, auch durch die Aktion Sühnezeichen, waren erste bauliche Maßnahmen.

In den 80iger Jahren des 20. Jahrhunderts fand der Aufbau zur Nutzung von Chor und Querhaus statt. Die Wiederindienststellung wurde im Juli 1983 gefeiert.

Sangerhäuser Str., 99734 Nordhausen

Täglich 10–16 Uhr

Werke vor Ort

Himmlisches Jerusalem 

„Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen“ (Off 21,2-4).

Das Himmlische Jerusalem wird eine Stadt sein, ist aus reinem Gold und wird wie ein kristallklarer Edelstein Jaspis glänzen. Sie ist würfelförmig angelegt.

Die Stadt hat eine große Mauer, die in jeder Himmelsrichtung drei Tore mit je einem Engel darauf hat. Auf den Toren sind die Namen der zwölf Stämme Israels geschrieben. Die Mauer hat zwölf Grundsteine, auf denen die Namen der zwölf Apostel stehen. Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt; der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardion, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.

www.ludgerhinse.de

Himmlisches Jerusalem
Himmlisches Jerusalem

Weitere Werke vor Ort:

  • Tänzer zum Himmel

Veranstaltungen

14. September

Nordhausen - Cantamus - Chormusik in der Frauenbergkirche

Chorkonzert mit dem bekannten Nordhäuser Chor "Cantamus".

Weitere Informationen

GÄSTEBUCHEINTRÄGE

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