St.-Marien-Kirche


Obersachswerfen – St.-Marien-Kirche

Obersachswerfen – St.-Marien-Kirche

Obersachswerfen war in seiner Geschichte immer wieder ein Grenzort, der schon 1120 Erwähnung findet. Ob direkt an der ehemals innerdeutschen Grenze, oder als „Aufwurf“ vor der Sachsengrenze gelegen. Vielleicht verzichteten die Obersachswerfer auch aus diesen Grenz- und Kriegserfahrungen heraus auf einen weithin sichtbaren Turm. Das Engagement der kleinen Kirchengemeinde hingegen ist gut sichtbar in ihren Bemühungen um das Gotteshaus und das gottesdienstliche Leben, samt neu gegründetem Kirchbauverein. Die historische Orgel des Nordhäuser Orgelbauers Heinrich Deppe erklingt zu Konzerten und in Gottesdiensten. In der 2006 restaurierten Winterkirche unter der Orgelempore trifft man sich zur Andacht und zum Beisammensein.

Historie:

1790 turmlos aus Bruchsteinen vom Landbaumeister Ilse an Stelle der Vorgängerkirche beate Mariae virginis erbaut. Im oberen Teil besteht sie aus Fachwerk. Oberhalb des Kanzelaltars prangt das Initial Friedrich des Großen, Fridericus Rex. 1990 wurde die Kirche nach altem Farbbefund ausgemalt. Zukünftige Projekte umfassen die Sanierung der Außenmauern und des „Trauportals“, um das kulturelle Erbe zu bewahren.

Südharzstraße, 99755 Obersachswerfen

Täglich 10–18 Uhr

Werke vor Ort

Splitter-Sternenkreuz

Wie lieblich sind Deine Wohnungen, Herr Zebaoth!

Vielfarbig und lichtdurchflutet, einladend nach allen Seiten,
wunderbar geordnet im Zeichen Deiner Herrlichkeit.

Wohl denen, die in deinem Hause wohnen!

Ludger Hinse

Splitter-Sternenkreuz

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