
St.-Trinitatis-Kirche

Sondershausen – St.-Trinitatis-Kirche
Die evangelisch-lutherische Trinitatiskirche in Sondershausen zählt neben dem fürstlichen Residenzschloss zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Stadt. Einst diente sie der Fürstenfamilie von Schwarzburg-Sondershausen als Hofkirche mit eigenem Herrschaftsstand im Inneren. Im angebauten Mausoleum wurden die letzten Mitglieder der Fürstenfamilie beigesetzt.
Heute wird die Stadtkirche regelmäßig zu Gottesdiensten und Konzerten genutzt.
Historie:
Bereits 1174 gab es eine capella in Sundreshusun. Ihr Standort ist nicht bekannt. An heutiger Stelle der Trinitatiskirche stand die Andreaskirche. Abriss 1608. 1620 wurde die neue Kirche feierlich eingeweiht. Das Bauwerk war nach Plänen des Baumeisters Peter Sengelaub entstanden. Es fiel dem Stadtbrand vom 3. Juni 1621 zum Opfer und wurde in größeren Zeitabständen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Die heutige Bausubstanz geht auf die Arbeiten des 17. Jahrhunderts zurück. An der Ostseite wurde 1890/91 die neugotische fürstliche Grabkapelle hinzugefügt.
Lange Str. 29 , 99706 Sondershausen
Donnerstag–Sonntag 13–16 Uhr
Werke vor Ort
Trinitaskreuz
Das Wort versucht, das scheinbar Unmögliche auszudrücken, nämlich dass Gott gleichzeitig drei und einer ist.
Um das zu verstehen, hilft es, sich vor Augen zu führen, wie Menschen Gott in der Geschichte erfahren haben:
als Schöpfer, der seine Welt und die Menschen liebt wie ein Vater seine Kinder.
Als ein Gott, der in Jesus Christus, seinem Sohn, selbst Mensch geworden ist und das menschliche Leben geteilt hat.
Und schließlich als Gott, der im Heiligen Geist bei den Menschen immer noch gegenwärtig und lebendig ist.
Es sind drei Formen, die sich im Trinitaskreuz vereinen:
Der Kreis der Vollkommenheit, das Kreuz als Zeichen von Liebe und Tod und das Dreieck als Zeichen der Dreifaltigkeit.
Das bewegte Dreieck macht das Trinitaskreuz zu einer Lichtskulptur.

Weitere Werke vor Ort:
Goldene Himmelsleiter
Veranstaltungen
26. April
Nach dem Gang vom Schlossmuseum trifft man sich in der Kirche zu einem Gespräch mit dem Künstler Ludger Hinse im Altarraum - mit abschließendem Abendgebet.
Der Anfang der Eröffnung in Sondershausen findet im Schlossmuseum um 16.00 Uhr statt - mit Musik & Lesung sowie einer gemeinsamen Begehung der Intervention der Kunstobjekte mit dem Künstler Ludger Hinse.
Im Anschluss geht man gemeinsam zur St.-Trinitatis-Kirche.
EINTRÄGE
